Flusskreuzfahrten besonders beliebt

Das Auslaufen der Sonderregelung, wonach die Anbieter für Flusskreuzfahrten die ermässigte Mehrwertsteuer berechnen durften, hat entgegen der Befürchtungen der Reedereien nicht zu einem Rückgang der Buchungen geführt. Die Unternehmen konnten zum Jahresbeginn sogar eine Steigerung der Buchungsrate verzeichnen.

Die Reedereien hatten Ende 2011 befürchtet, dass die Buchungen für Flusskreuzfahrten im neuen Jahr zurückgehen würden. Grund für diese Annahme war das Auslaufen der Sonderregelung, wonach die Reedereien für ihre Flusskreuzfahrten den ermässigten Steuersatz von sieben Prozent in Ansatz bringen durften. Ab dem 01. Januar 2012 sind die Anbieter verpflichtet, für eine Flusskreuzfahrt 19 Prozent Mehrwertsteuer zu berechnen.

Nach Angaben mehrerer Flusskreuzfahrtunternehmen konnte zu Beginn des Jahres sogar eine leichte Steigerung der Buchungsrate im Vergleich zum Vorjahr festgestellt werden. Dazu gehört auch das Unternehmen nicko tours, das eine Umsatzsteigerung von zehn Prozent erreicht hat. Zudem teilte Ekkehard Beller, der Geschäftsführer des Unternehmens, mit, dass die Feriengäste bereits seit dem Jahr 2010 Reisen mit einer längeren Dauer bevorzugen. Die höheren Preise für diese Reisen stellen für die Urlauber offenbar kein Hindernis dar. Auch der Anbieter A-ROSA konnte diesen Trend beobachten. Neben den „Grand Tours“, die mindestens zehn Tage dauern, werden auch die „One-Way-Touren“, die in das Donaudelta führen, öfter gebucht. Bei dem Reiseanbieter TUI werden von den Feriengästen dagegen die kurzen „Shopping-Kreuzfahrten“ bevorzugt. Eins zeichnet sich bei allen Reiseanbietern ab. Eine Flusskreuzfahrt in französisches oder portugiesisches Gebiet ist in diesem Jahr besonders gefragt.

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